Schulprofil

Leitgedanken

Das neue Jahrtausend hat und wird noch vieles verändern, besonders auch im Bereich der Bildung. Neue Ideologien, Technologien und Anforderungsprofile der zukünftigen "Berufsfelder" stellen neue Herausforderungen und Aufgaben an die Schule von heute und morgen.

 

Wir möchten unseren Schüler/innen Schlüsselqualifikationen - wie die Fähigkeit, sich selbständig zu bilden, zu lernen, Lernende(r) zu bleiben, eigenständig, logisch und kreativ zu denken oder Teamfähigkeit - mitgeben und so eine breite Basis für die Zeit nach den Schuljahren in Lech schaffen.

 

Wir wollen aber auch Traditionen bewahren, Werte und Wertvorstellungen transportieren und diese mit den Kindern leben. Bei all diesen Überlegungen steht für uns immer das Kind im Vordergrund.

#Zukunft gestalten

Das Schulzentrum Lech ist ein Cluster bestehend aus Volks- und Mittelschule und ermöglicht unseren Schülern von 6 - 14 Jahren, an ihren Fähigkeiten und Stärken zu arbeiten.

Wir starten unser Schuljahr alljährlich mit dern "Lernen lernen- Woche" und erleichtern somit sowohl den Übergang Ferien - Schule als auch Volksschule - Mittelschule.

In den neu gestalteten Lernlandschaften finden die Schüler/innen eine von den Lehrpersonen vorbereitete Lernumgebung mit differenzierten Arbeits- und Lernmaterialien um den individuellen Lerntempo und Fähigkeiten der Kinder gerecht zu werden. In lebenspraktischen Aufgabenstellungen sind die Lehrer/innen Lerncoaches und unterstützen das Finden kreativer Lösungswege, in denen Fehler erlaubt sind.

Wir sind auch für leistungsstarke Schüler/innen die richtige Wahl, denn neben einem Grundstock an Wissen, fordern wir sie zu einem eingeverantwortlichen Lernen auf- unter anderem in klassen- und fächerübergreifenden Projekten. Einmal im Jahr wird für 1 Woche der stundenplanmäßige Unterricht aufgelöst, um sich in ein Thema aus dem Bereich der "17 globalen Ziele für eine nachhaltige Entwicklung" zu vertiefen.

Ein weiterer Schwerpunkt unseres Clusters ist die Förderung der Lesemotivation und des Lesens, denn Lesen ist der Schlüssel zum Erfolg.

 

Lesen bringt’s

 

„Lesen ist ein grenzenloses Abenteuer der Kindheit!“ - Astrid Lindgren

 

Wer in unserer Gesellschaft nicht lesen kann hat jegliche Chancen auf Erfolg verloren. Lesen ist eine zentrale Kompetenz, die bereits im Kindesalter erworben werden sollte. Später ist es ein mühsamer und langer Weg. Lesen im Kindesalter erweitert den Wortschatz und den Sprachgebrauch, es fördert die Rechtschreibung und die Sprachbetrachtung, es vermittelt Wissen, erweitert die Fantasie und macht vor allem einen riesen Spaß. Aber: Überall blinkt, piep und flimmert ein Bildschirm… Wer Kinder in der heutigen Zeit zum lesen motivieren will, muss sich etwas einfallen lassen. So versuchen auch wir in der Volksschule Lech mit unterschiedlichen Ideen die Kinder zum Lesen zu motivieren:

 

  • Erstlesebücher:

Bis die Kinder selbstständig ein normales Buch lesen können, dauert es oft eine längere Zeit. Kinder können es aber kaum erwarten Bücher zu lesen. Daher gibt es für die kleinsten Leseratten in der 1. Schulstufe Erstlesebücher. Diese haben eine sehr einfache Handlungen und eine sehr einfache Sprache. Bei manchen Büchern sind schwierige Wörter durch Bilder ersetzt worden. So können Kinder selbst mit wenig Erfahrung kurze Geschichten selbstständig lesen.

 

  • Antolin:

Kinder brauchen Herausforderungen. Genau diese Herausforderung bekommen Kinder im Antolinprogramm, welches auf der Lernzielkontrolle basiert. Hat ein Kind ein Buch gelesen, müssen im Antolin Fragen zum Buch beantwortet werden. Je genauer man das Buch gelesen hat, desto mehr Punkte können erreicht werden. Für manche Kinder ist das eine riesen Motivation um so viele Punkte wie möglich in einem Schuljahr zu erreichen.

 

  • Lesepaten:

Ich habe jemanden, der mir zuhört! Leider haben viele Eltern keine Zeit um mit ihren Kindern zu Hause zu lesen. Aber gerade das Vorlesen wäre für Kinder sehr wichtig, damit sie hören, wie es richtig klingen sollte. Auch das Gehört werden tut gut. In unsere Schule kommen jede Woche unterschiedliche Lecherinnen und Lecher um den Kindern beim Lesen zuzuhören, ihnen Tipps zu geben und um ihnen vorzulesen. Die sogenannten Lesepatinnen und Lesepaten leisten einen riesen Beitrag zur Leseförderung. Falls jemand Interesse hat Patin oder Pate zu werden, kann man sich gerne in der Volksschule melden.

 

  • Bücherei:

Sowohl in der Mittelschule, als auch in der Volksschule gibt es eine eigene Bücherei mit entsprechenden Lesematerial für die Kinder. Es gibt Büchereistunden, in denen die Kinder lesen können. Natürlich können die Bücher auch ausgeliehen werden um zu Hause zu lesen. Wir arbeiten außerdem mit der öffentlichen Bücherei im Sportpark zusammen und veranstalten verschiedene Leseprojekte oder statten ihnen einfach einen Besuch ab.

 

 

Digitale Bildung

"eEducation Expert Schule"

  • Aufgrund der erbrachten Leistungen im Bereich der "Digitalen Bildung" sind wir seit dem Schuljahr 2016/17 eine vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung ausgezeichnete "eEucation - Expert - Schule".                                                   

Hier geht´s zur Auszeichnung.

 

  • Digitale Grundbildung ist ein fester Bestandteil unseres Unterrichts. Zusätzlich bieten wir in der 2. und 3. Klasse die unverbindliche Übung "Digitale Bildung" im Ausmaß von je einer Wochenstunde an.
  • Ein verantwortungsvoller Umgang mit den Neuen Medien wird in eigenen Workshops mit der Polizei geschult.
  • iPads erweitern das Repertoire an Unterrichtsmitteln.
  • In der 4. Klasse können die Schüler/innen am Modul "Robotics" teilnehmen - damit liegen wir im Bereich des "Computional Thinking" am Puls der Zeit.  

 

 

Fremdsprachen

  • Insbesondere am Arlberg gehört auch die Verwendung von Englisch als Arbeitssprache zum Alltag unserer Schüler/innen. Daher werden in allen Fächern immer wieder englische Sequenzen eingebaut. Native Speakers und eigene Projektwochen gehören zum Schulleben dazu.
  • Darüber hinaus bieten wir mit unserem Schwerpunkt Französisch eine 2. lebende Fremdpsrache im Ausmaß von 7 Wochenstunden an, was einen Übetritt in die gymnasiale Oberstufe (Langform AHS) ermöglicht.

Bewusst gesund - Lernen fürs Leben

Nach dem Motto "Lernen fürs Leben" versuchen wir mit dem Projekt "Gesunde Jause" unsere Schüler in Hinblick auf Gesundheit und Bewegung zu sensibilisieren. 

Wir legen Wert darauf, unsere Schüler zum einsichtigen und verantwortungsvollen Umgang mit der Naturschönheit unseres Lebensraumes und unseren Ressourcen zu erziehen. Im Austausch mit Persönlichkeiten und Institutionen wie dem "Huber Hus" sollen lokale Werte und Traditionen transportiert und gelebt werden. 

Unerlässlich für die heutige Berufswelt sind sogenannte "Soft Skills" wie Teamarbeit, soziale Kompetenzen und Konfliktfähigkeit. Wir ermutigen unsere Schüler zu einem aktiven Miteinander und mit dem Absolvieren eines 16-stündigen Erste-Hilfe-Kurses stärken wir Selbstbewusstsein und Zivilcourage. 

Es lebe der Sport ...

Sport kann sowohl für eine Kultur, als auch für einen Menschen selbst überlebenswichtig sein. Ersteres betrifft in Lech den Wintersport, der zentral für den Tourismus in unserem Ort ist. Auch die jüngsten Generationen sollten die Ski-Kultur erfahren und vermitteln können. Im Sommer ist für uns das Schwimmen eine überlebenswichtige Fähigkeit, die jedes Kind beherrschen sollte - was leider nicht immer der Fall ist. Deshalb fördern wir bereits in der Volksschule diese zwei Sportarten in einem sehr hohen Ausmaß:

 

  • Skiwoche:

Eine Woche stehen die Kindern mit ihren Brettern auf der Piste. Gemeinsam mit den Skilehrern der Skischule helfen wir den Anfängern das Skifahren zu erlernen. Da der Großteil der Lecher Kinder bereits als Profi bezeichnet werden kann, wird hier das Augenmerk auf die technische Weiterentwicklung, aber auch den Spaß am Sport gelegt. Die Woche wird mit einer gemeinsamen Veranstaltung in Form eines Skirennens oder einer Schnitzeljagd beendet.

 

  • Schwimmtage:

Über mehrere Wochen treffen sich die Kinder klassenweise an unterschiedlichen Tagen für eine Stunde im Hallenbad. Gemeinsam mit einem geprüften Schwimmlehrer oder einer Schwimmlehrerin erlernen Nicht-Schwimmer/innen die Basics um sich im Wasser selbstständig bewegen zu können. Auch für fortgeschrittene Schwimmer/innen gibt es natürlich die Möglichkeit sich in Form von unterschiedlichen Schwimmerabzeichen weiterzuentwickeln.

 

Spezifische Lernförderung

Es geht hier um eine zusätzliche Förderung und Unterstützung für Kinder, die in den Bereichen Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen Probleme haben.

Legasthenie? Dyskalkulie?

Wir sprechen von Lese-Rechtschreibschwächen und Rechenschwächen, das umfasst auch Kinder mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie.

An der Volksschule ist Frau Margreitter Kathrin die zuständige Fachperson für diesen Bereich. Sie ist ausgebildete Volksschullehrerin mit der Zusatzausbildung „Spezifische Lernförderung“. In der Mittelschule sind Herr Herbert Marent und Frau Kornelia Steurer zuständig. 

Die Schwierigkeiten in diesen Bereichen können verschiedene Ursachen haben. Im Allgemeinen geht es darum, dass Kinder die Entwicklungsschritte verlangsamt oder/und nicht ausreichend durchlaufen.

Für die Förderung braucht es kein spezielles Gutachten! Hier ist die Schule gefordert, pädagogisch wirksam und einfühlsam zu reagieren.

Die Lehrerin für Spezifische Lernförderung arbeitet auch eng mit den Klassenlehrpersonen zusammen, gibt Informationen zum schulischen Umgang und steht für Fragen von Eltern gerne zur Verfügung.

Die Lehrer/innen für Spezifische Lernförderung arbeiten in ganz Vorarlberg mit einem einheitlichen Konzept, um die bestmögliche Unterstützung ihrer Schüler/innen sicherzustellen.

Weitere hilfreiche Informationen finden Sie unter:

https://cis.vobs.at/inklusion-diversitaet-sonderpaedagogik/mobile-lehrerinnen/lehrerinnen-fuer-spezif-lernfoerderung/        

Zusatzangebote

Module im Bereich der Kreativität in Zusammenarbeit mit der Musikschule Lech
Mittags- und Nachmittagsbetreuung in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Lech
Freifach Fußball
Förderunterricht und spezifische Lernförderung
"Deutsch intensiv" und "Deutsch als Zweitsprache" mit speziell ausgebildeten Lehrpersonen für alle Schüler mit nicht deutscher Muttersprache und Gastschüler